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Das 58er Corvette Modell ist die Jukebox-Corvette schlechthin, ein Meilenstein des Corvette-Stylings der Fünfziger Jahre. Die Corvette wurde gegenüber ´57 deutlich aufgewertet und erhielt mehr Chrom, Doppelscheinwerfer und ein symmetrisches, vom Jet-Zeitalter inspiriertes Cockpit im "Dual-Cowl" Design, das alle wichtigen Instrumente erstmals direkt im Blickfeld des Fahrers bündelt. Hier die 58er-Besonderheiten, die bereits beim 59er-Modell geändert wurden: - Chromverzierungen auf der Kofferraumhaube - simulierte Luftschlitze auf der Motorhaube Die Corvette befand sich 27 Jahre im zweiten Besitz des heute 85-jährigen Dr. Donald Rubenstein aus Ft. Lauderdale, Florida. Es handelt sich um eine der ganz seltenen 58er Corvetten, die ursprünglich mit einer mechanischen Benzineinspritzung von Chevrolet ausgeliefert wurden. Nur wenige Käufer wählten diese Option. In der Praxis traten dann doch erhebliche Probleme auf. Aufgrund zu hoher Hitze an den Einspitzdüsen ergab sich ein unrunder Leerlauf. Da die überwiegende Anzahl der örtlichen Chevrolet-Werkstätten die Einspitzanlage nicht warten bzw. instand halten konnten, wurde die Anlage bei den meisten FI-Corvetten schon in den ersten 2 Jahren durch einen Vergaser ausgetauscht. So geschah es auch mit der hier vorgestellten Corvette. Das Fahrzeug wurde fachgerecht restauriert und 2022 in Deutschland in "Cascade Green" (712) neu lackiert, dabei wurde der alte Lack komplett abgeschliffen. 58er Corvetten sind heute schwer zu finden. Es handelt sich um ein Liebhaber- bzw. Sammlerfahrzeug. Aber auch auf der Straße vermittelt der drehmomentstarke 283cu V8-Motor (4,6L) in Verbindung mit dem 3-Gang-Schaltgetriebe unendlich viel Fahrspaß. Die Corvette ist zurzeit im Automuseum Melle zu besichtigen, in der neuen Halle, direkt "unter der Brücke". Probefahrt nur bei trockenem Wetter nach vorheriger Absprache.